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Im Dezember 1997 wurde der Neubau der BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle und damit das Zentrum für Rückenmarkverletzte unter der Leitung von Dr. med. K. Röhl seiner Bestimmung übergeben. |
Das Querschnittzentrum mit seinen insgesamt 60 Betten, das bei der Klinikgröße von über 400 Betten, zu den größeren Abteilungen zählt, ist eingegliedert in ein Schwerpunktklinikum für Unfallverletzte.
Es können Verletzte aller Schweregrade Tag und Nacht aufgenommen und behandelt werden. Neben der Wirbelsäulenchirurgie sind weitere Fachabteilungen, wie Allgemein-, Neuro- und Unfallchirurgie sowie Plastische- und Handchirurgie an der Klinik vertreten. Es werden gleichermaßen Patienten mit entsprechenden Erkrankungen bzw. Fehlbildungen der Wirbelsäule und drohender bzw. eingetretener Querschnittlähmung versorgt.
Die gesamte operative Behandlung von Druckgeschwüren (Decubitalulcera), gelenküberbrückenden Verknöcherungen (POA), Arm- oder Beinbrüchen sowie von lähmungsbedingten Kontrakturen und Spastiken werden vom Ärzteteam des Querschnitt-Zentrums ebenso wie die Gelenkarthroskopie durchgeführt. Hierzu stehen 8 modernste Operationseinrichtungen zur Verfügung. So wird die umfassende Behandlung Querschnittgelähmter unter einem Dach ermöglicht.
Bauliche Gegebenheiten im Querschnitt-Zentrum
Das Zentrum für Rückenmarkverletzte ist in 3 Stationen mit jeweils 20 Betten gegliedert, verteilt auf großzügig konzipierte und funktionell durchdachte Krankenzimmer, die unter modernsten architektonischen Gesichtspunkten gestaltet wurden.
Die Zimmer strahlen bei hohem funktionell-technischen Standard - u. a. bettenplatzbezogene Fernsehanlage und Telefoneinrichtung - wohnlichen Charakter aus. Neben einer großzügigen Naßzelle, ist ein Waschraum mit Waschbecken für jeden Patienten eingerichtet.
Die Stationen sind miteinander verbunden. In der Mitte der Stationen führt ein Zugang auf einen terassenähnlichen überdachten Lichthof, als Rückzugsmöglichkeit ins Freie oder auch als gemeinsamer Treffpunkt. Von den unmittelbar gegenüber den einzelnen Stationen installierten, ausreichend großen Aufzügen ist der architektonisch beeindruckende Klinik-Eingangsbereich mit seiner lichten Magistrale zu erreichen.
Hier befinden sich Cafeteria, Einkaufsmöglichkeiten, ein Friseur und Bankschalter. Elektrisch öffnende Türen im gesamten Klinikgebäude sind selbstverständlich.
Auf kürzestem Wege sind die Funktionsabteilungen und die Sporthalle sowie das hier angrenzende Bewegungsbad zu erreichen. Auf dieser Etage befindet sich schließlich die Physikalische Therapie und auch der Trainings-PKW.